Kosten

Wie viel Kosten zieht die Verwendung einer SIM-Karte in einer Uhr oder im Tracker mit sich?

Um die Kosten zu reduzieren und im Griff zu halten, empfehlen wir die Verwendung einer Prepaid-Wertkarte. Wenn die Uhr mit der Karte verlorengeht, ist nur die aufgeladene Summe verloren.

Achten Sie auch darauf, dass Sie sich per Internet bei dem Netzprovider der SIM-Karte einloggen können, um Ihr Guthaben bzw. verbrauchte Einheiten kontrollieren zu können. Überprüfen Sie regelmäßig, wie viele Einheiten noch vorhanden sind, damit die Uhr und die Tracking-Funktion immer zur Verfügung steht.

Kosten kann man auch mit einer sog. PartnerCard, KombiCard, MultiCard, CloneCard etc., reduzieren, falls Sie bereits eine SIM-Karte für ein Handy besitzen.
Für die zusätzliche Karte zahlen Sie nur einen Bruchteil der Monatsgebühren und für beide Geräte, vorhandenes Handy und Uhr, kann derselbe Tarif genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass in dem Fall beide Geräte, also Handy und Uhr, dieselbe Rufnummer haben. Wenn jemand anruft, klingeln beide Geräte. Für ein Gespräch können beide Geräte verwendet werden, je nachdem mit welchen es entgegengenommen wird. Ist man auf Spaziergang, nimmt man beispielsweise die Uhr mit, ist man wieder zuhause, hebt man das Handy ab.

SMS Verbrauch:
Für die Konfiguration der Uhren und Tracker benötigt man nur wenige SMS. Auch wenn man nicht alles sofort einstellen kann und ein paar Diagnose-SMS senden muss, werden es nicht mehr als 20 sein. Danach werden bei manchen Uhren / Tracker lediglich Wartungs-SMS gesendet, wenn die Akkuladung zu niedrig ist, also kann man im Monat mit ca. 35 SMS rechnen. Manche Uhren / Tracker signalisieren einen niedrigen Akkustand auch per App am Überwachungshandy. In der Tabelle im Menü „Unterschiede Funktionen“ finden Sie, für was ein SMS benötigt wird.

Gesprächsminuten Verbrauch:
Die Gesprächsminuten werden individuell verbraucht, ganz wie bei einem Handy. Um die Uhr / den Tracker zu orten, braucht man kein Gesprächsguthaben. Da aber ein Notruf, ein Telefonanruf bzw. ein geheimes Abhören auch einen Anruf von der Uhr  auslöst, ist es ratsam, genügend Gesprächsguthaben zu haben. Empfohlen werden mindestens 100 Minuten im Monat, auch bei wenig Gebrauch.

Internet-Datenvolumen Verbrauch:
Die Uhren / Tracker benötigen eine Internetverbindung, um mit dem Server kommunizieren zu können. Das Überwachungshandy lädt die Daten von diesem Server herunter und stellt diese in der App dar. Sowohl Uhr / Tracker als auch Überwachungshandy brauchen eine Datenverbindung und Datenvolumen. In den meisten Fällen hat man aber am Handy einen Tarif mit mehreren Giga-Byte Volumen pro Monat, was mehr als genug ist.

Je häufiger die Position von der Uhr / vom Tracker gesendet wird, desto mehr Datentransfer wird benötigt. Daher ist es ratsam zu überlegen, wie man die Uhr per App am Überwachungshandy konfiguriert. Eine Positionsabfrage pro Minute oder häufiger gibt eine sehr detaillierte Beschreibung der Route, verbraucht aber auch wesentlich mehr Datenvolumen, als eine 10-minutige Taktung.
Eine Positionsbestimmung braucht nur einige 10 K-byte, was sehr wenig ist. Die meisten Netzbetreiber verrechnen den Datentransfer in Form von 50Kbyte als eine Einheit, was kaum etwas kostet.

Eigentlich kann man kaum eine Voraussage über das verbrauchte Datenvolumen pro Monat treffen. Jeder sollte am besten in den ersten Tagen oder Wochen testen, was man verbracht und ein Gefühl bekommen, bei welcher Intensität der Positionsabfrage, wie viel Datenvolumen verbraucht und welche Kosten verursacht werden.

Wenn man aber eine SIM-Karte mit 1 GB Datenvolumen, 1000 SMS und 1000 Gesprächsminuten monatlich verwendet, die als Mindestvariante bei vielen Vertragsoptionen angeboten wird, wird man damit sicherlich einen Monat durchkommen.

In Österreich favorisieren wir den Netzprovider Yesss, der das A1 Netz benutzt und mit einer Prepaid [Yesss Classic] SIM-Karte bei einer Positionsabfrage jede Minute pro Tag ca. 3 Cent Datenverbrauch vom Guthaben abzieht. Die Karte hat den Vorteil, dass sie 1.99,- kostet und für 2 Wochen reicht, danach lädt man die Karte mit 10 Euro auf, was bis zu einem Jahr reicht. (Stand 5.12.2016.; Angaben ohne Gewähr)

Ein Tipp: Auch in anderen Ländern außerhalb von Österreich lohnt die Verwendung einer Yesss Classic Karte. Es wurde leider noch nicht getestet, ob eine inaktive Yesss Classic SIM-Karte außerhalb von Österreich aktivierbar ist. Hingegen wurde die Tracking Funktion von mehreren Uhren und Tracker außerhalb von Österreich getestet und die Kosten sind ebenfalls sehr niedrig.
In dem Fall hat man noch einen zusätzliches Effekt, nämlich, dass Yesss außerhalb von Österreich als Roaming arbeitet und wo ein Netzbetreiber keine Abdeckung hat, auf ein anderes Netz umschaltet. Dadurch wird die Erreichbarkeit noch besser.
(Das sind nur subjektive Testergebnisse ohne Gewähr der Richtigkeit!)